Vorbereitung
Such dir eine ebene Fläche ohne spitze Steine, Glas oder Dornen – Rasen oder ein Handtuch sind ideal. Rolle das Board aus, Deck nach oben, Ventil zu dir.
Schritt für Schritt
- Ventilkappe abschrauben. Darunter sitzt ein Stift.
- Stift prüfen: Er muss oben stehen (geschlossen). Drückst du ihn und drehst, rastet er unten ein – dann ist das Ventil offen, und Luft entweicht.
- Schlauch aufsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Pumpen: Mit Doppelhub bis etwa 7 bis 10 PSI, dann auf Einfachhub umstellen.
- Zieldruck: meist 15 bis 18 PSI, je nach Board. Der empfohlene Wert steht neben dem Ventil.
- Schlauch abnehmen, Kappe drauf. Ein kurzes Zischen beim Abnehmen ist normal.
- Finnen einsetzen. Bei US-Boxen die Finne einschieben und mit der Schraube fixieren.
Pro-TippDas Manometer zeigt oft erst ab 5 PSI etwas an. Keine Panik, wenn die Nadel am Anfang stehen bleibt.
Der richtige Druck
| Situation | Druck |
|---|---|
| Normaler Einsatz, bis 80 kg | 14–15 PSI |
| Schwere Paddler, Touren | 16–18 PSI |
| Maximaldruck laut Hersteller | nie überschreiten |
| Heiße Tage | 1 PSI weniger, Board nicht in die Sonne legen |
Ablassen und Einpacken
- Finnen abnehmen.
- Ventilkappe öffnen, Stift eindrücken und drehen – Luft entweicht.
- Board vom Heck zur Nase hin locker rollen, damit die Luft zum Ventil hin gedrückt wird.
- Board nochmals ausrollen und fest von der Nase zum Heck rollen – so bleibt der Finnenkasten außen.
- Stift wieder schließen, damit kein Sand ins Ventil gelangt.
AchtungIst das Board nass und sandig, spüle es vor dem Einpacken ab und lass es trocknen, sobald du zu Hause bist. Feucht eingerollte Boards können Schimmel und Stockflecken bekommen.
Häufige Fehler
- Ventilstift falsch: Er steht unten, alle Luft entweicht beim Abnehmen des Schlauchs.
- Zu wenig Druck: Das Board hängt durch und wird wackelig.
- Board in der Sonne: Der Druck steigt stark an.
- Finnen vergessen: Das Board dreht sich im Kreis.
Wenn das Board Luft verliert
Zuerst das Ventil prüfen: Mit einem Ventilschlüssel lässt sich der Einsatz nachziehen. Hilft das nicht, Seifenwasser auf Ventil und Nähte sprühen und auf Bläschen achten. Kleine Löcher flickst du mit dem Reparaturset. Mehr zur Pumpenwahl im Beitrag SUP-Pumpe.
Aufpumpen bei Kälte und Hitze
Temperatur verändert den Druck. Pumpst du dein Board an einem kühlen Morgen auf und legst es später in die Mittagssonne, steigt der Druck an. Umgekehrt verliert ein in der Sonne aufgepumptes Board im kalten Wasser etwas Druck. Deshalb: Board im Schatten aufpumpen, bei großer Hitze etwas unter dem Maximaldruck bleiben und nach dem Einsetzen ins Wasser kurz nachmessen, wenn du eine lange Tour vorhast.
Aufpumpen als Aufwärmen
Wer von Hand pumpt, hat nach fünf Minuten warme Muskeln. Das ist kein schlechter Nebeneffekt – ein paar lockere Dehnübungen für Schultern und Rücken danach, und du bist bereit.
Das Ventil pflegen
Das Ventil ist die empfindlichste Stelle am iSUP. Halte die Kappe immer geschlossen, wenn du nicht pumpst, damit weder Sand noch Wasser hineingeraten. Ein Ventilschlüssel gehört ins Reparaturset. Gelegentlich lohnt sich ein prüfender Blick: Sitzt der Einsatz fest, ist die Dichtung sauber? Mehr zu Pumpen und Zubehör in SUP-Pumpe.
Häufige Fragen
Wie lange hält ein SUP die Luft?
Ein intaktes Board hält den Druck mehrere Tage. Durch Temperaturschwankungen kann er sich verändern; vor jeder Ausfahrt kurz nachmessen.