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Boardaholic
Stand Up Paddling

JP Australia: Boards aus der Windsurf-Schmiede

Hinter dem Kürzel JP steht Jason Polakow, einer der bekanntesten Windsurfer der 1990er Jahre. Seine Marke baut heute neben Windsurf- und Foilboards auch ein vollständiges SUP-Programm.

Aktualisiert am 26.09.20263 Min. LesezeitLevel: alle

Herkunft

Jason Polakow, Windsurfer aus Australien, gründete JP Australia 1997. Die Marke wurde mit Windsurfboards bekannt, die im Wettkampf und im Wellenreiten eingesetzt wurden. Mit dem Aufkommen des Stand Up Paddling nahm JP auch SUP-Boards ins Programm, später Foil- und Wingboards.

Was die Boards prägt

Wie viele Marken aus dem Windsurfen legt JP Wert auf Form und Fahrverhalten. Die Wave-Boards profitieren von der Erfahrung mit Wellenformen, die Touring- und Race-Boards von Know-how bei Gleiteigenschaften. Im aufblasbaren Bereich bietet die Marke Boards für Einsteiger, Familien und Tourenpaddler.

Das Programm in Kürze

BereichTypische BoardsFür wen
Allround (iSUP)10'–11', breitEinsteiger, Familien
Touring11'6"–12'6"Tourenpaddler
Wave8'–9'6", viel Rockererfahrene Wellenfahrer
Race12'6"–14'Trainierende, Wettkampf
Foil / Wingkurz, viel VolumenFoil-Einsteiger und Könner

Einordnung

JP Australia gehört im SUP-Markt zum gehobenen Segment. Die Boards richten sich eher an Paddler mit klarer Vorstellung vom Einsatzbereich. Gerade für Wellenreiten mit dem SUP ist die Marke interessant – mehr dazu im Beitrag Wave SUP.

Pro-TippWer vom Windsurfen kommt, findet bei JP oft vertraute Formen und Begriffe. Wer ganz neu ist, sollte sich von Wave- und Race-Boards nicht blenden lassen und mit einem breiten Allround-Board anfangen.

Im Vergleich

Die naheliegenden Vergleichsmarken sind Starboard und Fanatic. Alle drei decken Einsteiger bis Profi ab, alle drei haben ihre Wurzeln im Windsurfen. Unterschiede zeigen sich im Detail: in Formen, Bauweisen und Zubehör. Eine Probefahrt sagt hier mehr als jedes Datenblatt.

Tipps für den Kauf

  • Vergleiche Boards über Länge, Breite, Dicke und Volumen – nicht über Modellnamen.
  • Prüfe bei iSUPs Maximaldruck und Rail-Verstärkung, wie im Beitrag iSUP kaufen beschrieben.
  • Frag nach Ersatzteilen wie Finnen und Ventilen.
  • Wenn möglich: im Fachhandel oder auf Testevents probefahren.

Windsurf-Erbe im SUP

Was Windsurfen und SUP verbindet, sind die Formen der Boards. Beide nutzen ähnliche Überlegungen zu Rocker, Rails, Volumenverteilung und Finnen. Marken mit langer Windsurf-Erfahrung übertragen dieses Wissen auf Paddleboards – besonders sichtbar bei Wave- und Race-Modellen. Wer ein Board für kleine Wellen sucht, profitiert davon.

Für wen sich ein Blick lohnt

  • Für Umsteiger aus dem Windsurfen, die bei einer vertrauten Marke bleiben möchten.
  • Für Paddler, die SUP im Meer und in kleinen Wellen fahren.
  • Für alle, die später ins Foilen oder Wingen einsteigen wollen.

Was du beachten solltest

Wie bei allen Premiummarken sind die Preise höher als bei Discounter-Sets. Dafür bekommst du oft bessere Details, sorgfältigere Verarbeitung und einen besseren Wiederverkaufswert. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie oft du paddelst. Wer nur wenige Male im Jahr aufs Wasser geht, fährt auch mit einem soliden Mittelklasse-Board gut – siehe iSUP kaufen.

Häufige Fragen

Wofür steht „JP“?

Für Jason Polakow, den Gründer der Marke.

Zum Weiterlesen: JP Australia (Hersteller), Jason Polakow (Wikipedia, englisch)