Herkunft
Gegründet wurde Starboard 1994 von dem Norweger Svein Rasmussen, einem ehemaligen Windsurf-Profi. Sitz der Firma ist bis heute Thailand. Die Marke wurde zuerst mit Windsurfboards bekannt und stieg früh in das damals junge Stand Up Paddling ein. Heute gehört sie zu den bekanntesten Namen im Rennsport wie im Freizeitbereich.
Was die Marke auszeichnet
Starboard hat sich im SUP vor allem durch drei Dinge einen Namen gemacht:
- Rennsport: Viele Race-Boards der Marke wurden über Jahre im Wettkampf eingesetzt und weiterentwickelt. Wer sich für Rennformen interessiert, stößt fast zwangsläufig auf Starboard. Mehr zum Thema im Beitrag Race SUP.
- Breites Programm: Von aufblasbaren Einsteigerboards über Touring bis Wave und Race deckt die Marke nahezu alles ab.
- Umweltprogramm: Starboard wirbt seit Jahren mit Maßnahmen wie Baumpflanzungen, CO₂-Ausgleich und alternativen Materialien. Wie man solche Programme bewertet, bleibt jedem selbst überlassen – dass die Marke das Thema früh besetzt hat, ist unbestritten.
Die Board-Familien
Die Namen der Modellreihen wechseln gelegentlich, das Grundprinzip bleibt: Es gibt aufblasbare Allround-Boards für Einsteiger, Touring-Modelle für Strecke, spezialisierte Race-Boards in 12'6" und 14', Wave-Boards für die Brandung und Boards für Foil-Disziplinen. Bei den Hardboards bietet Starboard oft mehrere Bauweisen desselben Modells an – vom robusteren Einstiegslaminat bis zu leichten Carbon-Konstruktionen.
Pro-TippWenn du Starboard-Modelle vergleichst, achte auf die Bauweise, nicht nur auf den Modellnamen. Dasselbe Board kann in zwei Konstruktionen sehr unterschiedlich viel wiegen und kosten.
Für wen die Boards interessant sind
Starboard spricht vor allem Paddler an, die mehr als gelegentlich auf dem Wasser sind: Tourenfahrer, Trainierende, Wettkampfinteressierte, Wellenfahrer. Die Einsteiger-iSUPs sind solide, aber im Preis meist höher angesiedelt als Discounter-Sets. Wer nur ein paar Mal im Sommer auf den Badesee möchte, bekommt auch bei anderen Marken ein passendes Board.
Im Vergleich
Im Premium-Segment trifft Starboard auf Marken wie Fanatic und JP Australia, die ebenfalls aus dem Windsurfen kommen. Im Mittelfeld der aufblasbaren Boards konkurrieren Marken wie Aqua Marina oder Bluefin über den Preis. Welche Art von Board du überhaupt brauchst, klärst du am besten zuerst im Beitrag Stand Up Paddle Board 101.
Einordnung
Starboard gehört zu den Marken, die das SUP als Sportgerät weiterentwickelt haben, statt nur Freizeitboards zu verkaufen. Das merkt man an Details wie Rail-Konstruktionen, Formen und Finnen – aber eben auch am Preis. Ein Board dieser Klasse lohnt sich, wenn du weißt, wofür du es nutzt.
Worauf du beim Gebrauchtkauf achtest
Starboard-Boards sind auch auf dem Gebrauchtmarkt verbreitet, weil viele Vielpaddler regelmäßig wechseln. Bei Hardboards lohnt sich ein genauer Blick auf Nase, Rails und Finnenkasten: Dort entstehen die meisten Schäden. Frag nach Reparaturen und lass dir zeigen, ob sie fachgerecht verschlossen wurden. Bei aufblasbaren Modellen gilt dasselbe wie bei allen iSUPs – aufpumpen, warten, Druck prüfen. Die Checkliste dafür steht in SUP kaufen.
Race-Board als Umstieg
Viele, die von einem Allround-Board auf ein schnelleres Board umsteigen, landen bei einem Touring- oder Race-Modell einer Marke wie Starboard. Der Unterschied ist groß: schmalere Breite, längere Wasserlinie, andere Standposition. Plane für den Umstieg einige ruhige Ausfahrten ein, bevor du lange Strecken planst.
Die Finne nicht vergessen
Bei Rennboards und schnellen Touring-Boards spielt die Finne eine größere Rolle als bei Allroundern. Sie beeinflusst Geradeauslauf und Wendigkeit. Wer ein Board gebraucht kauft, sollte prüfen, ob die passende Finne dabei ist.
Häufige Fragen
Werden Starboard-Boards in Thailand gebaut?
Die Firma hat ihren Sitz in Thailand. Wo einzelne Modelle produziert werden, kann je nach Bauweise und Jahr unterschiedlich sein; genaue Angaben liefern Hersteller und Händler.
Zum Weiterlesen: Starboard (Hersteller), Svein Rasmussen (Wikipedia, englisch)