Herkunft
Fanatic wurde 1981 in Deutschland gegründet – in der Hochphase des Windsurfens. Über die Jahrzehnte kamen neue Disziplinen hinzu: erst Surf-Boards, dann Stand Up Paddling, später Foil und Wingfoil. Heute ist Fanatic Teil einer größeren Gruppe von Wassersportmarken und international vertreten.
Das SUP-Programm
Fanatic bietet ein klar gegliedertes Programm. Grob lassen sich die Boards so einteilen:
- Allround aufblasbar: stabile Boards für Einsteiger und Familien.
- Touring: schmalere Formen für längere Strecken, aufblasbar und hart.
- Race: Hardboards für Rennen und ambitioniertes Training.
- Wave: kurze, wendige Boards für die Welle.
- Foil: Boards für SUP-Foil und Wingfoil.
Die genauen Modellnamen ändern sich mit den Jahrgängen. Ein Vergleich über Maße, Volumen und Bauweise ist deshalb aussagekräftiger als ein Vergleich über Namen.
Was typisch ist
Fanatic-Boards gelten als durchdacht in Details: Griffe, Pads, Befestigungspunkte, Finnen. Viele iSUPs der Marke haben verstärkte Rails und eine steife Bauweise, was sie auch für schwerere Paddler interessant macht. Wie wichtig das ist, erklärt der Beitrag SUP für schwere Paddler.
Pro-TippViele Markenhersteller verkaufen Vorjahresmodelle im Herbst deutlich günstiger. Da sich Allround-Boards von Jahr zu Jahr kaum ändern, ist das oft ein guter Moment für einen Kauf.
Für wen die Boards passen
Die Einsteigerboards eignen sich für Freizeitpaddler, die Wert auf Qualität legen und bereit sind, dafür etwas mehr auszugeben. Die Race- und Wave-Linien richten sich an erfahrene Paddler. Für das erste Board empfiehlt sich wie bei allen Marken ein Test beim Verleih oder im Fachhandel.
Im Vergleich
Im Premiumsegment steht Fanatic neben Starboard und JP Australia. Alle drei stammen aus dem Windsurfen, alle drei haben aufblasbare wie harte Boards im Programm. Günstigere aufblasbare Alternativen findest du bei Marken wie Aqua Marina oder Gladiator.
Einordnung
Fanatic ist eine Marke für Paddler, die Wert auf solide Verarbeitung und ein durchdachtes Programm legen. Gerade wer vom SUP später in andere Disziplinen wie Wingfoil wechseln will, bleibt bei einer Marke mit breitem Angebot. Mehr zum Wingfoilen findest du im Beitrag Wingfoil.
Vom SUP zum Foil
Fanatic ist eine der Marken, die den Weg vom klassischen Board zum Foil früh mitgegangen sind. Viele Paddler, die heute wingen oder foilen, haben mit einem SUP angefangen. Das Gleichgewicht auf dem Board, das Lesen von Wind und Wasser und die Kraft aus dem Rumpf sind eine gute Grundlage. Wer diesen Weg gehen möchte, sollte sich Boards anschauen, die für mehrere Disziplinen geeignet sind – allerdings immer mit Kompromissen.
Familienboards und Verleih
Im Allround-Bereich bietet Fanatic große Boards mit hoher Traglast, die sich für Familien eignen. In Verleihflotten findet man die Marke ebenfalls. Das ist eine gute Gelegenheit, ein Modell vor dem Kauf zu testen.
Tipps für den Vergleich
- Achte auf das angegebene Gewicht des Boards – bei gleichen Maßen gibt es große Unterschiede zwischen Bauweisen.
- Prüfe die Ausstattung im Set: Paddel, Pumpe, Leash, Rucksack.
- Frag nach der Garantie auf Nähte und Verklebungen.
- Vergleiche mit den Modellen von Starboard und JP Australia in der gleichen Größe.
Häufige Fragen
Ist Fanatic eine deutsche Marke?
Gegründet wurde Fanatic 1981 in Deutschland. Heute ist die Marke international aufgestellt; Entwicklung und Produktion verteilen sich auf mehrere Länder.
Zum Weiterlesen: Fanatic (Hersteller)