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Boardaholic
Longboard

Longboard oder Skateboard: was passt zu dir?

Das eine ist kurz und wendig, das andere lang und ruhig. Beide rollen auf vier Rädern, doch sie sind für ganz unterschiedliche Dinge gemacht. Was willst du eigentlich damit fahren?

Aktualisiert am 26.09.20263 Min. LesezeitLevel: Einsteiger

Longboarder bei einem Downhill-Rennen auf einer Landstraße
Foto: Thayne Tuason, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Unterschiede im Überblick

MerkmalSkateboardLongboard
Längeca. 78–83 cmca. 90–150 cm
Formsymmetrisch, Kicktailsviele Formen, oft ohne Kicktail
AchsenStandard-Achsenmeist Reverse-Kingpin-Achsen
Rollenklein, hart (50–56 mm, 99A+)groß, weich (60–75 mm, 75–86A)
StärkeTricks, SkateparkCruisen, Pendeln, Tempo
Gewichtleichterschwerer

Wofür das Skateboard gemacht ist

Das Skateboard ist das Werkzeug für Tricks: Ollies, Flips, Grinds, Rampen. Die kleinen, harten Rollen rollen auf glattem Beton im Skatepark und rutschen über Kanten. Auf rauem Asphalt dagegen wird die Fahrt holprig und laut. Mehr dazu: Skateboard lernen und Skateboard-Größe.

Wofür das Longboard gemacht ist

Das Longboard ist zum Fahren gemacht: längere Strecken, Carven, Hügel. Die großen, weichen Rollen schlucken Unebenheiten, die langen Decks liegen ruhig. Für Tricks auf Rampen sind sie zu schwer und zu lang. Mehr dazu: Longboard-Arten.

Entscheidungshilfe

  • Du willst in den Skatepark und Tricks lernen? Skateboard.
  • Du willst zur Uni, zur Arbeit oder an den See? Longboard oder Cruiser.
  • Du willst surfen üben? Surfskate.
  • Du willst Tempo und Hügel? Downhill-Longboard – mit Schutzausrüstung.
  • Du weißt es noch nicht? Ein Cruiser mit weichen Rollen ist ein guter Kompromiss.

Pro-TippViele fangen mit einem Longboard an, weil es sich sofort gut anfühlt, und holen sich später ein Skateboard für den Park. Beides zu besitzen, ist in der Szene eher die Regel als die Ausnahme.

Und der Cruiser?

Cruiser sind kurze Boards mit Skateboard-Form, aber weichen, großen Rollen. Sie sind handlich wie ein Skateboard und komfortabel wie ein Longboard. Für Wege in der Stadt sind sie ideal – für Rampen und lange Strecken nur bedingt.

Umrüsten?

Du kannst ein Skateboard mit weicheren Rollen und Risern zum Cruiser machen. Ein Longboard zum Trickboard umzubauen funktioniert dagegen nicht – die Form bleibt, wie sie ist.

Kosten im Vergleich

Einfache Komplettboards gibt es in beiden Varianten schon für wenig Geld, gute Einsteigerboards kosten etwas mehr. Bei Longboards ist die Spanne größer, weil Decks und Rollen aufwendiger sind. Wichtiger als der Preis ist die Qualität von Achsen und Rollen – billige Plastikachsen sind bei beiden Boards ein Sicherheitsrisiko.

Tragen und Transport

Skateboards sind leicht und passen unter den Arm oder an den Rucksack. Longboards sind schwerer und länger – in Bus und Bahn manchmal unpraktisch. Wer das Board täglich mitnimmt, fährt mit einem Cruiser oder kurzen Longboard gut.

Beides fahren

Viele Fahrer nutzen beides: das Skateboard für den Park, das Longboard für Wege und Ausfahrten. Die Bewegungen ergänzen sich, und wer auf beiden Brettern sicher ist, hat eine gute Grundlage für Surfen und Snowboarden.

Häufige Fragen

Womit lernt man leichter fahren?

Mit dem Longboard: Es ist stabiler und ruhiger. Tricks lernst du dagegen nur auf dem Skateboard.